Makler-Unternehmenskauf oder Makler-Bestandskauf – Der erfolgreiche Weg der Kaufpreisfinanzierung mit öffentlichen Förderprogrammen

Den Kundenbestand eines Maklers oder das Unternehmen eines Maklers zu kaufen, ist ein sehr großer Unterschied. Gerade wenn man den Kaufpreis nicht zu 100% aus eigenen Mitteln bzw. aus Eigenkapital aufbringen kann bzw. will, sind Richtlinien für diese beide sehr unterschiedlichen Vorgänge zu beachten, um eine Fördermittel-Finanzierung ökonomisch sinnvoll umzusetzen.

 

Unternehmenskauf oder Bestandskauf – Fördermittel- und Finanzierungsprobleme erkennen

Ein Bestandskauf oder ein Kauf eines Maklerunternehmens unterscheiden sich grundsätzlich in der Finanzierbarkeit mit und ohne öffentliche Fördermittel. Es gibt mehrere und komplett unterschiedliche Finanzierungs- bzw. Fördermittel-Lösungen für den Kaufpreis.

In einem ersten Schritt wäre deswegen zu prüfen, was gekauft werden soll: der Bestand eines Maklers (als Anlagevermögen, wenn aktiviert) oder das Maklerunternehmen (die Geschäftsanteile). Hinweis: Da die Eigentums- und Besitzverhältnisse eines Bestandes nicht mit denen eines Maklerunternehmens in der Rechtsform (z.B.) einer GmbH zu vergleichen sind, sind völlig unterschiedliche Herangehensweisen in der Kaufpreisfinanzierung zu betrachten.

 

Bestand – was ist das aus Fördermittelgesichtspunkten

Unabhängig wer die Rechte an dem Bestand bzw. wer die Ansprüche von Provisionen oder Courtagen hat, betrachten wir jetzt hier nur den „Bestand“ an sich. Aus Fördermittel-Finanzierungsgesichtspunkten können „anfassbare“ und „immaterielle“ Wertgegenstände finanziert werden. Anfassbar ist ein z.B. ein Tisch in dem Versicherungsmaklerunternehmen. Immateriell sind z.B. Verträge mit Kunden.

Ein Bestand gehört unter bestimmten Voraussetzungen zu den „immateriellen“ Wertgegenständen eines bestehenden Maklerunternehmens. Ein Bestand der in einer Bilanz eines Unternehmens „A“ als konkreter Wertgegenstand aufgeführt ist (also aktiviert wurde), kann grundsätzlich betrachtet, bei einem Verkauf mit einem Förderkredit finanziert werden. Damit der Bestand des Unternehmens „A“ als Wertgegenstand in einer Bilanz aufgeführt werden kann, kann er nicht selbst von dem Unternehmen „A“ geschaffen worden sein.

Bedeutet: Das Unternehmen „A“ kann nur Bestände als Vermögensgegenstand in seiner Bilanz ausweisen, wenn es Bestände von einem Unternehmen „B“ in der Vergangenheit gekauft und diese dann laut Abschreibungstabelle (AfA) aktiviert hat. In der Bilanz steht dann diese Position als Vermögensgegenstand, - auch wenn man den „Bestand“ nicht anfassen kann.

Den selbst aufgebauten Bestand kann das Unternehmen bzw. der Makler „A“ nicht aktivieren und somit steht es nicht als Vermögensgegenstand in der Bilanz des Unternehmens „A“ und deshalb ist es auch kein „immaterieller“ Vermögensgegenstand.

Dieser Zustand verursacht es, dass eine andere Berechnungsweise zur Finanzierung mit oder ohne Förderkredite für den Kauf von Bestand „A“ benötigt wird.

Merke: Der nicht aktivierte Bestand ist kein Vermögensgegenstand und braucht eine andere Finanzierung als für den Ankauf von Gesellschaftsanteilen eines Versicherungsmaklers.

Tipp: Oftmals liegt eine Bewertung vor: Eine Bank „nur“ mit den Unterlagen einer Unternehmensbewertung oder einer Bestandsbewertung für eine Finanzierung für einen Kaufpreis zu überzeugen, führt regelmäßig in eine (Förder-)Kreditabsage. Begründung: Eine Vielzahl von (Förder-)Finanzierungsanfragen bei Banken hat aufgezeigt, dass Unternehmensbewertungen bzw. Bestandsbewertungen für kleine und mittlere Unternehmen oftmals nicht ausreichen, die Tragfähigkeit einer zukünftigen (Förder-)Kreditfinanzierung darzustellen. Die Tragfähigkeit von Zins- und Tilgungskosten für die geplante Fördermittel-Finanzierung ist mit der wichtigste Punkt, um das zu kaufende Unternehmen bzw. den Bestand nachhaltig erfolgreich weiter zu führen. Das mag grundsätzlich einleuchtend sein, ist aber aus Fördermittelgesichtspunkten immer wieder ein Grund, dass Unternehmenskäufer die gewünschte Finanzierung nicht erhalten und der Unternehmenskauf bzw. Bestandkauf scheitert!

 

In einem Insider-Report (als E-Book) ist das Thema speziell für Versicherungsmakler aufgearbeitet und hat dabei folgende wichtige Informationen: ein Praxisfall „Versicherungsmakler kaufen“ mit den passenden öffentlichen Förderprogrammen wird erläutert, sieben Förderarten um einen Versicherungsmakler zu kaufen sind dargestellt und fünfzehn Tipps, die Versicherungsmakler unbedingt berücksichtigen sollten bevor ein Versicherungsmaklerunternehmen gekauft wird sind aufgelistet, und vier individuelle öffentliche Förderprogramme sind beschrieben. Dieser Insider-Report steht gebührenfrei unter dem Link http://bit.ly/Versicherungsmaklerkaufen zu Ihrer Verfügung.

 

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